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Was läuft im Musikbusiness – April 2026

Was läuft im Musikbusiness – April 2026

Marshall lanciert Programm zur Unterstützung unabhängiger Venues

Marshall hat Amplify vorgestellt, eine kostenlose Mitgliedschafts-Initiative, die das Äquivalent von 1 % der Mitglieder-Einkäufe auf marshall.com einsetzt, um unabhängige Musik-Venues weltweit zu unterstützen. Das Programm hilft mit Backline-Spenden, Event-Funding und langfristigen Partnerschaften. Die Initiative kommt zu einem entscheidenden Moment: Der wirtschaftliche Druck auf kleine Venues steigt weiter, während das obere Ende der Live-Industrie Rekordzahlen erreicht. Marshalls Engagement stärkt das Fundament der Live-Musik – die Orte, an denen neue Artists und Communities wachsen.

US Supreme Court: kein Copyright für vollständig KI-generierte Werke

Der Oberste Gerichtshof der USA hat es abgelehnt, den DABUS-Fall zu prüfen, in dem ein Informatiker Copyright-Schutz für ein Bild beantragt hatte, das vollständig von seiner KI geschaffen wurde – ohne menschliche Beteiligung. Die Entscheidung bestätigt frühere Urteile: Nur Werke mit menschlichem Urheber können nach US-Recht Copyright-Schutz erhalten.

Diese Einschränkung gilt allerdings spezifisch für autonom von Maschinen erzeugte Inhalte. Werke, die mit KI-Tools entstehen und erkennbare menschliche Kreativität enthalten, bleiben eine Grauzone, die weiter vor Gericht verhandelt wird.

In der Praxis heisst das: Musik, die vollständig von Plattformen wie Suno oder Udio generiert wird, hat in den USA derzeit keinen rechtlichen Eigentümer. Das schützt den Royalty-Pool vor massiver Verwässerung – lässt aber vollständig KI-generierte Inhalte in einer Art rechtlichem Schwebezustand.

TikTok x Spotify: Neue Tools verbinden virale Hits mit Streams

TikTok und Spotify bauen ihre Partnerschaft weiter aus – mit Features wie «Add to Music App», mit dem Nutzer auf TikTok entdeckte Tracks mit einem Tap direkt in Spotify-Playlists speichern. Das schliesst die Lücke zwischen Kurzvideo-Discovery und vollem Streaming – ein entscheidender Schritt, denn TikTok treibt bei manchen Artists über 60 % der ersten Spotify-Streams.

Für Musik-Teams ist es eine Erinnerung, Content auf Conversion zu optimieren: Starke Hooks in den ersten 3 Sekunden plus klare CTAs wie «Link in Bio» oder «Add to Spotify» machen aus beiläufigem Scrollen treue Hörer. Diese Plattform-Integrationen prägen die Artist-Strategie 2026.